Bauvoranfrage: Unterlagen

Die förmliche Bauvoranfrage muss immer mit unterschiedlichen Unterlagen vorgelegt werden. Wichtig sind auch Lagepläne und Baupläne, die immer mit einem Maßstab von 1:1000 angelegt sein müssen.



Benötigte Unterlagen bei einer Bauvoranfrage


Beim Einreichen einer förmlichen Bauvoranfrage kann im Internet der benötigte Vorentwurf geladen werden. Wichtig ist an dieser Stelle immer, dass am Ende auch unterschrieben wird, denn sonst ist die Bauvoranfrage nicht gültig. Der amtliche Lageplan darf zudem nicht älter als drei Jahre sein. Wenn dies nicht der Fall ist, dann muss dieser erneut erstellt werden. Der Bauplan muss zudem immer in einem Maßstab von 1:1000 gezeichnet sein.




Es gibt aber auch hier Unterschiede bei den Bundesländern, weswegen sich schon im Vorfeld Information zu den Anforderungen eingeholt werden sollten. Zudem muss auch immer ein amtlicher Lageplan vorgelegt werden. Dieser muss ebenfalls in einem Maßstab von 1:1000 gezeichnet sein. Hier muss immer das betroffene Gebäude oder die gewünschte Veränderung mit roter Farbe gekennzeichnet werden, damit sofort ersichtlich wird, worauf sich die Bauvoranfrage richtet. Dabei sollten auch die genauen Größenangaben nicht vergessen werden. Dieser Lageplan muss immer in dreifacher Ausführung vorgelegt werden. In einem Schreiben, das durchaus formlos gestaltet werden kann, muss die Veränderung, die beantragt wird, beschrieben werden. Dabei sollte immer die Notwendigkeit genau erläutert werden. Hilfreich sind an dieser Stelle auch immer Skizzen der unterschiedlichen Ansichten und Gebäudeschnitte, wenn diese vorhanden sind.

Bei einer förmlichen Bauvoranfrage muss auch immer bedacht werden, dass hier schon relativ hohen Kosten anfallen können. Deswegen wird hier immer angeraten, dass schon im Vorfeld ein Gespräch mit dem Bauamt in Betracht gezogen wird und dass auch ein Architekt hinzugezogen wird, der über die Chancen der Genehmigung Bescheid geben kann. So kann sich eine Menge Geld eingespart werden, denn eine förmliche Bauvoranfrage kann bis zu einem Tausendstel der Baukosten betragen.