Bauvoranfrage: Wofür?

Die Bauvoranfrage sollte immer vor dem Kauf eines Grundstückes eingeholt werden, denn so kann schon im Vorfeld abgeklärt werden, ob die gewünschten Planungen überhaupt umgesetzt werden können.



Weshalb eine Bauvoranfrage stellen?


Eine Bauvoranfrage ist vor allem dann sinnvoll, wenn nicht klar ist, ob der gewünschte Entwurf auch wirklich bauplanungsrechtlich ist. Zudem kann mit einer Bauvoranfrage auch eine gewisse Sicherheit erreicht werden, denn nach einem positiven Bescheid können die abgeklärten Fragen bis zu drei Jahren in der Baugenehmigung nicht widerrufen werden. Hier gibt es aber Abweichungen, denn einige Länder haben diese Zeitspanne nur auf 2 Jahre reduziert.

Dies sollte im Vorfeld schon mit dem zuständigen Amt abgeklärt werden, damit keine Missverständnisse aufkommen können. Am besten sollte die Bauvoranfrage immer vor dem Kauf eines Grundstückes eingeholt werden, denn sonst kann womöglich die Katze im Sack gekauft werden. Meist wird die Bauvoranfrage auch dann gestellt, wenn kein qualifizierter Bauplan vorgegeben ist. Es muss kein Architekt für eine Bauvoranfrage hinzugezogen werden, aber es sollte bedacht werden, dass die Fragen sehr präzise gestellt werden müssen. Laien wissen oft nicht genau, worauf bei der Fragestellung geachtet werden muss, deswegen ist es doch ratsam schon im Vorfeld einen Architekten zu beauftragen.






Vor der Bauvoranfrage sollte zudem auch immer ein Vorgespräch mit dem jeweiligen Bauamt in Betracht gezogen werden. Oft kann hier schon geklärt werden, ob die gewünschten Bauvorhaben umsetzbar sind oder nicht. Durch die Bauvoranfrage wird dann ein Bauvorbescheid erlassen. Bevor eine Bauvoranfrage eingereicht wird, sollte immer darauf geachtet werden, dass auch wirklich alle benötigten Unterlagen bereit gelegt werden, denn jedes Nachreichen kann zu einer Verzögerung der Antwort führen.